Baukultur im Dialog – mit FUTURE:WEST zu Besuch auf der polis Convention

Stadt als gemeinsames Projekt

Die polis Convention gilt als eine der zentralen Plattformen für Stadt- und Projektentwicklung in Deutschland. In den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler kommen Akteur:innen zusammen, die unsere Städte planen, gestalten und weiterdenken: Investor:innen, Architekt:innen, Planer:innen, Projektentwickler:innen, Finanzierer:innen und urbane Initiativen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen, die viele Regionen beschäftigen:
Wie können Städte nachhaltiger werden? Welche Formen von Quartiersentwicklung sind langfristig tragfähig? Und wie verändern neue Arbeits- und Lebensmodelle unsere gebaute Umwelt?

Baukultur braucht viele Stimmen

Genau hier setzte FUTURE:WEST an. Auf der Convention stellte der Verein Westfalen baut Kultur e.V. seine groß angelegte Baukultur-Umfrage vor und warb um Beteiligung aus der Fachwelt. Die Idee: Erstmals sollen Fachleute aus Architektur, Planung und Bauwirtschaft gemeinsam mit Menschen, die Gebäude und Städte täglich nutzen, ihre Perspektiven auf Baukultur in Westfalen einbringen. So entsteht ein Dialog über Fragen wie: Was macht gute Baukultur aus? Welche Erwartungen haben unterschiedliche Gruppen an unsere Städte und Landschaften? Und welche Entwicklungen wünschen wir uns für die Zukunft?

Zukunft der Städte gemeinsam denken

Der Kongress der polis Convention stand unter dem Leitmotiv „Abenteuer“ und griff viele aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung auf: nachhaltiges Bauen, neue Arbeitswelten, technologische Veränderungen und zukunftsfähige Quartierskonzepte. In diesem Umfeld bot FUTURE:WEST eine Möglichkeit, diese Diskussionen zu erweitern: durch Rückmeldungen aus der Praxis, aus der Region und aus dem Alltag der Menschen. Die Beteiligung an der Umfrage hilft dabei, ein breiteres Bild davon zu gewinnen, wie Baukultur in Westfalen wahrgenommen wird – und welche Ideen ihre Zukunft prägen können.