Westfalen baut Kultur e.V. hat sich bewusst gegen eine einheitliche Umfrage und für drei differenzierte Perspektiven entschieden: Fachwelt, Nutzerschaft und Jugend.
Der Grund liegt in der Struktur von Baukultur selbst. Sie entsteht nicht in einem einzelnen System, sondern im Zusammenspiel unterschiedlicher Akteur:innen mit sehr verschiedenen Blickwinkeln:
- Fachwelt (Planung, Architektur, Verwaltung) bewertet Baukultur aus professioneller, struktureller und oft langfristiger Perspektive.
- Nutzerschaft erlebt gebaute Umwelt im Alltag – unmittelbar, praktisch und häufig unabhängig von planerischen Leitbildern.
- Jugend bringt eine zukunftsgerichtete, noch nicht festgelegte Perspektive ein und formuliert Erwartungen an die Räume von morgen.
Eine einzige Umfrage hätte diese Unterschiede zwangsläufig nivelliert. Drei eigenständige Zugänge ermöglichen dagegen, Unterschiede sichtbar zu machen, statt sie zu überdecken.