Unsere Erkenntnisse aus den WEST:WALKS lassen sich so zusammenfassen: Gute Prozesse entstehen dort, wo Beteiligung ernst gemeint und Nachhaltigkeit mehr ist als ein Stichwort – und wo der ländliche Raum nicht als Rand, sondern als Resonanzraum gedacht wird. In den vergangenen Monaten haben wir viele Perspektiven eingenommen – als Zuhörende, Fragende und vor allem auch "Über-die-Schulter-Blickende".
Westfalen. 3.11.2024 Was passiert, wenn wir mit offenen Augen, aufrichtiger Neugier und einem klaren Fokus auf nachhaltige Entwicklung durch unsere Städte und Dörfer spazieren? Unsere Erfahrungen aus den WEST:WALKS 2024 geben darauf eine inspirierende Antwort. Sie haben uns gelehrt, dass echte Veränderung dort entsteht, wo Beteiligung nicht nur ein Schlagwort ist, sondern als Grundhaltung verstanden wird – und wo Nachhaltigkeit weit mehr ist als ein Trend, sondern tief in den Prozessen verankert wird. Und vielleicht am wichtigsten: Der ländliche Raum, oft als Randgebiet betrachtet, hat sich als lebendiger Resonanzraum herausgestellt, der Impulse für die gesamte Region geben kann.
Rund acht Wochen lang haben wir uns immer wieder in neue Perspektiven hineinversetzt – als Zuhörende, Fragende und vor allem als „Über-die-Schulter-Blickende“, um zu verstehen, wie Baukultur nicht nur geplant, sondern auch wirklich erlebt wird. Dabei haben wir viele wertvolle Einsichten gewonnen, die uns motivieren und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.