1250 Jahre Westfalen – das Jubiläum

Paderborn. Mit einem Festakt im Hohen Dom zu Paderborn beginnt am Donnerstagabend, 15. Mai, das Jubiläumsjahr „1250 Jahre Westfalen“. Höhepunkt des Abends ist die feierliche Eröffnung der Ausstellung „775 – Westfalen“. Mit dabei: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die Schirmherrschaft über das gesamte Kulturprogramm übernommen hat, und Hendrik Wüst, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen.

44 Projekte, 300 Veranstaltungen, 1 Herzstück

Die große Jubiläumsausstellung ist das Herzstück eines weit gespannten Kulturprogramms, das der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) gemeinsam mit der LWL-Kulturstiftung entwickelt hat. Unter dem Titel „1250 Jahre Westfalen“ bringt das Programm über 300 Veranstaltungen auf die Bühne – von Kunst, Geschichte und Literatur über Musik, Kabarett und Kulinarik bis hin zu Podcastformaten.

„Die gewachsene Vielfalt der Region, deren Entwicklung in der Paderborner Ausstellung nachvollziehbar wird, zeigt sich besonders in dem Kulturprogramm“, sagt Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin des LWL und Vorstandsmitglied der LWL-Kulturstiftung. Die Stiftung ermöglicht mit einem Förderschwerpunkt in Höhe von drei Millionen Euro insgesamt 44 Projekte – und damit viele unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart Westfalens.

Westfalen neu sehen – zwischen Moor und Märchen

Worum geht’s? Um westfälische Moorlandschaften, um jüdische Frauen im Widerstand, um Impulse aus der Freien Szene, aber auch um bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten der Region. Um neue Lesarten klassischer Märchen, um literarische Zugänge zu Zeitgeschichte, um künstlerische Reflexionen gesellschaftlicher Umbrüche – und um das gebaute Westfalen im Projekt „Westfalen baut Kultur“.

Kurzum: um das, was Westfalen war, ist und sein könnte.

Das Jubiläumsprogramm lädt alle ein – mit und ohne biografische Bezüge zur Region. 1250 Jahre Westfalen: ein Festjahr, das Fragen stellt, Geschichten erzählt und zum Weiterdenken anregt.